Trinkwasserhygiene

Die bestehenden Empfehlungen für eine nachhaltige Trinkwasserhygiene sind unzureichend. Zudem ist die Praxis der Probenentnahmen bedenklich: Ort und Zeit der Probenentnahmen werden vorzeitig an die betroffenen Betriebe kommuniziert, sodass eine Manipulation der Messungen ermöglicht wird. Durch Spülungen mit heißem Wasser wird einerseits die Zahl der vorhandenen Bakterien auf Normwerte reduziert, andererseits werden Bakterien in einen lebendigen aber vorübergehend unkultivierbaren (VBNC) Zustand versetzt, sodass sie nicht mehr nachweisbar sind. Tatsächlich werden z.B. Legionellen erst nach einer 30-minütigen Spülung bei 75°C vernichtet.

Im Gegensatz zu Warmwasser besteht für Kaltwasser keinerlei Prüfpflicht nach Trinkwasserverordnung. Der Betrieb von Trinkwasseranlagen nach den gängigen Empfehlungen ist zwar legal, garantiert allerdings keinen vollständigen Schutz vor Verunreinigungen.

Mehr Informationen über Sanierung Legionellen kontaminierter Anlagen finden Sie unter http://www.legionellenschutz.com